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Hypertrichose

Begriff Definition
Hypertrichose
Als Hypertrichose (griech. Überbehaarung) bezeichnet man das Wachstum der Haare, welches deutlich über das übliche Mass des entsprechenden Körperteils, Alters, Geschlechts oder Hauttyps hinausgeht und sowohl am ganzen Körper als auch an einzelnen Stellen auftreten kann. Dieses Wachstum der Haare geschieht unabhängig von männlichen Sexualhormonen, den sog. Androgenen. Je nach Hauttyp wachsen Körperhaare sehr unterschiedlich. Aus diesem Grund gibt es auch keine scharfe Abgrenzung zwischen normalem Haarwuchs und Hypertrichose. Das wichtigste Kriterium für die Diagnose einer Hypertrichose ist deshalb die persönliche Empfindung der zu behandelnden Person, - zu viele Haare zu haben. Bei der Beurteilung, ob ein normaler oder übermässiger Haarwuchs vorliegt, spielen das soziale und das kulturelle Umfeld eine wichtige Rolle. Eine südeuropäische Frau, die in der Regel naturgemäss über einen stärkeren Haarwuchs verfügt, könnte diesen in Nordeuropa als störender empfinden als in ihrer Heimat.
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